Mi 4.8.2021 | Racial Profiling

Racial Profiling und rassistische Polizeigewalt sind nach den tragischen Vorfällen in den USA auch in Deutschland ein großes Thema. Auch gegen die deutsche Polizei gibt es Vorwürfe, Menschen nur wegen ihres Aussehens zu kontrollieren. Im Vortrag wird erörtert, was unter Racial Profiling zu verstehen ist, wie es erfolgt und welche Rolle die koloniale Geschichte sowie stereotypen und vorurteilsbelasteten Denkmuster dabei spielen. Dabei wird auch dargestellt welche Veränderungen es auf einer strukturellen Ebene benötigt, um im Anschluss zu klären, wie dem Phänomen begegnet werden kann.

Nicole Amoussou berät und begleitet Institutionen und Nichtregierungsorganisationen im Bereich Antirassismussenisbilisierung und nichtdiskriminierender Prozessbegleitung u.a. auch für das Bundeskriminalamt (BKA) und Amnesty International Deutschland.

Aufgrund der begrenzten Anzahl Plätzen, wird um eine formlose Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten. Die Anmeldung zum Vortrag wird dann bestätigt.

Mi 4.08.2021, Beginn 19:30, Karlstorbahnhof

Eintritt frei

Wichtiger Hinweis: Für den Veranstaltungsbesuch gelten die Bestimmungen der Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg. Die gültigen Regelungen sind von Inzidenzen abhängig. Deshalb empfehlen wir, vor dem Veranstaltungsbesuch sich tagesaktuell hier noch einmal zu informieren.
Seit dem 05. Juli gilt im Karlstorbahnhof zur Teilnahme die 3-G Regelung: Für die Teilnahme an allen unseren Veranstaltungen ist die Vorlage eines tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltests, eines Impfnachweises oder eines Nachweises einer kürzlich überstandenen Corona-Infektion nötig. Dies gilt auch für unsere Sommerbühne.

Fr 29.7.2022 - Nina Ogot live

Nina Ogot kennt die richtige Mischung aus spiritueller Tiefe und anstecken-den Rhythmen – und diese sind derart unentrinnbar, dass es Konzerte ohne ein tanzendes Publikum bislang nicht gegeben hat. Seit sie auch in Europa auftritt, hat Nina Ogot ihre kenianischen und internationalen Bandmitglieder durch wechselseitige Einladungen in eine echte, Kontinente übergreifende Kooperation geführt. Diese kulturelle Brücke eröffnet ihr eine wahre Schatzkiste musikalischer Qualitäten und verleiht ihren Songs einen einzigartigen Stil. Ihr Sound bildet das moderne, kulturell verflochtene Kenia ab, verliert jedoch nie seine feste Verwurzelung in der traditionellen Musik des Landes.

Nina Ogot, die ihre Songs in Suaheli und in Dholuo verfasst, erkundet dabei kenntnisreich die Einflüsse aus verschiedenen Epochen und Ethnien der ostafrikanischen Nation, deren Seele sie in ihren wundervollen Liedern auf-schließt. Die Musik wird gleichwohl getragen von vibrierenden Rhythmen und farbenfrohen Melodien; in ihrem Mittelpunkt steht jedoch die Sängerin selbst mit ihrer warmen, klangschönen Stimme, aus deren Farbreichtum sie mit großer Souveränität schöpft. Nina Ogots achtköpfige Band weitet unsere Ohren und lässt uns Sonne tanken – eine spannen-de Reise in das Kenia von heute.


Nina Ogot — Gesang u. Gitarre, Raffaello Visconti — Lead-Gitarre, Kasiva Mutua — Percussions,
Biron Orore — Schlagzeug, Mike Munene — Bass, Christian Spors — Trompete, Laure Fischer —
Sax u. Flöte, Jan Urnau — Posaune

Fr 29.07.22 / 19:30 / Sommerbühne  / Einlass 18:00

Abendkasse 7,00 €, Vorverkauf 6,50 €

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Voyage Voyage ist eine Reihe von Popkulturabenden auf unserer Sommerbühne. Jeder Abend ist der Popkultur einer bestimmten Weltregion oder auch eines Landes gewidmet und wird kuratiert von Heidelberger*innen, die von dieser geprägt wurden. Mit DJs und Live-Musik sowie dem passenden Essen laden wir gemeinsam dazu ein, die hier gelebte Vielfalt zu feiern. Die Live Events von Voyage Voyage sind die Weiterentwicklung der im Lockdown entstandenen Spotify-Playlists, die ab Januar 2021 unter dem gleichen Titel dem Fernweh und Mangel an neuen Impulsen musikalische Entdeckungsfreude entgegensetzten – und weiterhin auf unserem Spotify-Kanal zu hören sind!

Voyage Voyage wird ermöglicht durch die Förderung des Fonds Soziokultur aus dem Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) „NEUSTART KULTUR“.

Mi 7.7.2021 | Südafrika und die Covid 19 Pandemie

Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf das Leben der Menschen in Bezug auf ihre Lebensbedingungen, den alltäglichen Kampf ums Überleben? Wie steht es um die Frage einer globalen Impfgerechtigkeit? Südafrikas Zivilgesellschaft hatte schon bei der Debatte um Anti Retrovirale HIV/AIDS Medikamente erfolgreich einen Kampf geführt und konnte erreichen, dass der Globale Süden günstige Generika produzieren durfte. Können diese Erfahrungen heute helfen?

Referentin: Simone Knapp, Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA)

7. Juli 2021 - 19 Uhr, Online

Anmeldung für die Online-Veranstaltung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstalter: effata Weltladen & Kirchliche Arbeisstelle südliches Afrika (KASA)

So 4.7.2021 | Ibrahima Ndiaye –Afrikanische Erzählkunst mit Musik

Der senegalesische Geschichtenerzähler Ibrahima Ndiaye ist Kabarettist aber auch Geschichtenerzähler, Musiker, Autor und Schauspieler. Der senegalesische Germanist und Allround-Künstler ist ein wahrer Entertainer. Der wortgewandte und schlagfertige Ibrahima Ndiaye - kurz Ibo - spielt gekonnt mit der deutschen Sprache, mit dem saarländischen Dialekt und dem Schwyzer Dütsch“. Sein Portfolio umfasst interkulturelles, interaktives Erzählen mit Spiel und Pantomine.

Ibo thematisiert spielerisch, aber mit viel Fachwissen, seine eigene Kindheit im Senegal. Sein Ziel ist es, die Zuhörer zu fesseln und ihnen eine neue und auch andere Perspektive des senegalesischen Alltags der dort lebenden Kinder zu vermitteln.

Die Veranstaltung wird von dem aus Gambia stammenden Cora Musiker Aziz Kuyateh & Friends musikalisch umrahmt.

Er erhielt mehrere Preise in Deutschland, Frankreich und dem Senegal. Zuletzt wurde er von dem Ex-Präsidenten von Senegal, Abdu Diouf, ausgezeichnet und geehrt. Seine Lesungen sind stark geprägt von der afrikanischen Tradition des Geschichtenerzählens. Sie haben den Charakter einer szenischen Lesung, in die sowohl schauspielerische, tänzerische
als auch musikalische Elemente einfließen.

Kinder bis 8 Jahre frei, Eintritt: 5,- / 8, - Euro

Veranstalter: Karlstorbahnhof & Eine-Welt-Zentrum

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